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Nexiga und microm setzen gemeinsame Hausdatenbank auf

Bonn / Neuss, 20. November 2017: Die Kunden der beiden Geomarketing-Spezialisten können ab sofort beide Datenwelten parallel nutzen. (23.11.2017)

Straßenumbenennungen, Neubauten, und Gebietsreformen: Deutschlands Gebäudebestand und die dazugehörigen Adresseninformationen sind im ständigen Wandel. Wer Geomarketing betreiben will, benötigt kontinuierlich aktualisierte Datenbanken. Externe Anbieter dafür gibt es viele. Das Problem: weil viele Marketer mehrere parallel nutzen, müssen sie aufwendig Adressdaten und Gebäudeschlüssel abgleichen. Die Kunden von Nexiga und microm können sich das in Zukunft sparen. Die beiden Geomarketing-Spezialisten haben eine gemeinsame, standardisierte Hausdatenbank aufgestellt. Das ist ein wichtiger Schritt bei der Konkretisierung der Ende 2016 gestarteten strategischen Allianz beider Unternehmen.

 

Die gemeinsame Hausdatenbank wurde am 01. Oktober 2017 fertiggestellt und ist das Ergebnis von 15 Monaten Arbeit einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Nexiga und microm. Die Datenbanken wurden systematisch abgeglichen und zusammengelegt. Ab sofort werden zehn Datenquellen verarbeitet, die unterschiedlichen Input in diese standardisierte Datenbank liefern: Nexiga, microm, Deutsche Telekom, TomTom, HERE, Creditreform, beDirect, Schober Information Group, OpenStreetMap und amtliche Katasterdaten.

Der wichtigste Vorteil für die Kunden: Die Gebäudeschlüssel der beiden Unternehmen sind abgeglichen. Sie können die Datenbanken beider Unternehmen nun ohne mühsames Angleichen parallel nutzen.

„Wir sind diesen Schritt gegangen, um Kunden einen Standard zu bieten", sagt Dirk Schneider, Geschäftsführer von Nexiga. „Wir schaffen somit eine optimale und amtlich genaue Datenqualität für alle Kunden und für die, die es aus diesen Gründen noch werden wollen.“ 

„Wir sind der Überzeugung, dass die Bündelung unseres Know-hows und unserer Quellen zu einer neuen und am Markt nicht zu überbietenden Qualität führt", so die microm-Geschäftsführerin Sabine Ahlemeier. Ihr Geschäftsführungskollege, Rolf Küppers, ergänzt: „Dies wird einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, unsere neue Hausdatenbank als Standard am Markt zu etablieren, völlig unabhängig davon, dass ein solcher Standard für die gesamte Branche und vor allem für unsere Kunden von großem Nutzen sein wird.“

Seit 1994 ist der Bestand an Wohngebäuden in Deutschland um 17,6 Prozent gewachsen, der Bestand der Nichtwohngebäude (z. B. Gewerbegebäuden) um 13,2 Prozent. Am 31. Dezember 2016 existierten in Deutschland rund 42 Millionen Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden, das sind 15,2 Prozent mehr als 1994 (Quelle: © Statista 2017). In den letzten 8 Jahren gab es bei 21 Prozent der Gemeinden sowie bei 23 Prozent der PLZ-Gebiete größere Veränderungen (Quelle: Nexiga 2017).

Über eine Geocodierungssoftware, zum Beispiel den LOCAL® Geocoder, können Adressdaten neben einer Adressvalidierung mit Geokoordinaten und Hausschlüsseln angereichert werden. In Zukunft werden Nexiga und microm ebenfalls ihre Geometrien und Strukturen (z.B. PLZ8 und Wohnquartiere) aneinander anpassen.

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